© Julia K., Internetklasse 2002

 

 

Vor vielen Jahren zog ein armer Spielmann durch das Land.

Jeder freute sich wenn er den Spielmann sah, aber nicht alle gaben ihm Geld für ein Lied. Trotzdem war er immer fröhlich und guter Dinge.

Einmal kam er in eine Stadt in der eine Kirche stand.

Dort sah er eine Statue von Jesus Christus, aber nicht hängend am Kreuz, sondern diese stand am Altar und hatte goldene Schuhe und ein weißes Gewand an.

Er bewunderte die Statue. Anstatt zu beten spielte er ein Lied.

Als er zu spielen aufhörte, warf ihm der Heiland einen seiner goldenen Schuhe zu. Nun glaubte der Spielmann, alle Not habe ein Ende.

 

Schnell lief er zum Goldschmied, um dort den Schuh zu verkaufen. Von dem Geld das er dafür bekommen würde, wollte er sich wieder einmal satt essen und neue Kleidung kaufen.

Der Goldschmied erkannte jedoch den Schuh und beschuldigte den Spielmann als Dieb und ließ ihn festnehmen.

Keiner glaubte an die Unschuld des Spielmannes und man verurteilte ihn zu Tode.

Der Spielmann bat vor seiner Hinrichtung noch einmal vor dem Heiland spielen zu dürfen. Diesen Wunsch erlaubte man ihm. Als er wieder zu spielen aufhörte warf ihm Jesus den zweiten Schuh zu. Nun glaubten alle an seine Unschuld und ließen ihn frei.