Reisen

 

 

Da Wolfgang mit seiner Schwester Nannerl sehr oft und sehr lange auf Reisen war, konnten die beiden keine Schule besuchen. Deshalb unterrichtete sie ihr Vater, besonders natürlich in Musik und Komposition (= Musik erfinden), aber auch in Lesen, Schreiben und Rechnen. Außerdem lernte Mozart durch das Reisen von Land zu Land viele Sprachen: Deutsch, Italienisch, Französisch, Latein und ein bisschen Englisch.

Durch die unzähligen Reisen, wo die beiden Geschwister auf Konzerten spielten, wurden sie berühmt und verdienten viel Geld.

Mozart war in seinem Leben insgesamt 3720 Tage – mehr als 10 Jahre – unterwegs. Seine Reisen führten ihn nach München, Paris, London, Mailand, Rom, Prag usw.

Als er sechs Jahre alt war, durfte er sogar mit seiner Schwester im Schloss Schönbrunn in Wien  für Maria Theresia (die übrigens die Schulpflicht eingeführt hat) ein Konzert geben. Die Monarchin war hellauf begeistert und beschenkte die Kinder mit teuren und edlen Sachen.

Aber weil es damals noch keine Autos gab, musste die Familie die langen Strecken mit der Kutsche zurücklegen, was oft mehrere Tage dauerte und sehr unbequem war. Doch trotzdem  reiste Mozart sehr gerne.

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