© Mag. Eva Maria Hager

Galileo Galilei

In Europa geschahen vor etwa 500 Jahren erstaunlich Dinge.

Viele Erfindungen und Entdeckungen veränderten das Leben der Menschen in jener Zeit, als das Mittelalter zu Ende ging und die Neuzeit begann.

Jeder, der lesen konnte, erfuhr aus den ersten gedruckten Büchern Neuigkeiten, die man vorher nicht für möglich gehalten hatte.

 

Nach dem Weltbild der Menschen im Mittelalter glaubte man, dass die Sonne sich um die Erde dreht statt umgekehrt.


 

 

Der italienische Astronom Galileo Galilei, der von 1564 bis 1642 lebte, richtete als erster ein Fernrohr zum Himmel. Dieses Fernrohr wurde durch Zufall von einem holländischen Brillenmacher namens Lipperhey um 1608 erfunden.

Mit einem solchen Fernrohr , mit dem er die Sterne und den Himmel genau beobachtete, kam Galilei zu der Behauptung, dass die Erde eine Kugel sei und um die Sonne kreise. Diese Theorie vertrat schon einmal ca.50 Jahre früher der berühmte Astronom Kopernikus. Galilei entdeckte mit dem Fernglas die Jupitermonde und beschrieb die Oberfläche des Mondes.

 

Die Entdeckungen Galileis stifteten viel Aufregung und die oberen Kirchenmänner ( Bischöfe) machten dem Entdecker einen Prozess.

Es gab aber in jener Zeit andere berühmte Wissenschafter, die Galileis Entdeckungen bestätigten.

Johannes Kepler in Deutschland hatten dieselbe Ansicht wie Galilei, Tycho Brahe in Dänemark war teilweise der Ansicht von Galilei.

Die Entdeckungen ließen sich trotz der Versuche der Kirche, die Ideen vor der Menschheit geheim zu halten, nicht vor den Leuten verbergen.

Ein neues Zeitalter begann.

Jetzt machten sich Seefahrer auf, die Erde zu umsegeln, was früher nicht vorstellbar war.

Schließlich glaubte man ja vor den Entdeckungen Galileis, das Meer wäre die Grenze zum Himmel; die Seefahrer hatten Angst, von der Erdscheibe zu fallen, wenn sie zu weit hinaussegelten.

Neue Kontinente wurden gefunden, neue Völker entdeckt – ein anderes Weltbild geschaffen.