© Enzendorfer Andrea                                                  Eine Kartoffel erzählt     

 

Die Kartoffel oder der Erdapfel

Die Kartoffel stammt aus Südamerika und kam erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts nach Europa.

Zuerst hielt man das blühende Kraut für eine Zierpflanze und sie wurde in Parks und Gärten von Adeligen und Reichen angebaut.

Es dauerte ziemlich lange, bis sich die Bevölkerung mit der Kartoffel anfreundete. Roh schmecken die Knollen ja wirklich nicht.

 Erst Maria Theresia und König Friedrich II. erkannten die Bedeutung der Kartoffel für die hungernde Bevölkerung. Sie verpflichteten die Bauern Saatkartoffeln anzubauen.

Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen. Die grünen Blätter und die grünen Früchte sind giftig. Nur die unterirdischen Knollen sind genießbar.

Die Kartoffel gehört zu den Grundnahrungsmitteln. Man kann sich ausschließlich nur von Kartoffeln ernähren. Kartoffeln machen nicht dick. Sie haben nicht mehr Kalorien als Äpfel.

Ernte

Wenn das Kartoffelkraut zu welken beginnt, dann sind die Kartoffeln reif. Früher wurden sie mit  Hacken ausgegraben und mit der Hand aufgelesen. Da gab es sogar Kartoffelferien! Die waren aber nicht lustig, denn bei der Ernte mussten alle mithelfen. Wenn die Ernte zu Ende war gab es ein Kartoffelfeuer. Da wurden die Überreste der Kartoffelpflanze  verbrannt Die Asche soll ein sehr guter Dünger sein..

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