© Andrea Enzendorfer       

Sterne

Sterne haben schon immer die Menschen fasziniert. Berühmte Maler, Musiker und Dichter haben sich mit diesen Himmelskörpern beschäftigt. 

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Die Sternennacht von Vincent van Gogh

Weißt du wie viel Sternlein stehen an dem großen Himmelszelt? -  So heißt es schon in einem bekannten Kinderlied. Die Antwort kann dir leider keiner geben. Es gibt so viele Sterne im Universum, dass man sie gar nicht zählen kann. Allein unsere Milchstraße besteht aus 200 Milliarden Sternen.

 

Die Milchstraße

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Schaut man in einer klaren dunklen Nacht in den Himmel, so erkennt man tausende von Lichtpunkten. Nahezu alle davon sind Sterne, einige wenige Planeten. Dazwischen erkennt man ein schmales, schimmerndes Band, das den Himmel entlang den galaktischen Äquator überzieht. Die alten Griechen nannten es die Milchstraße. Man kann die Milchstraße in klaren Nächten beobachten und man erblickt mit freiem Auge ungefähr 3000 Sterne. Aber du siehst die Milchstraße von keinem Punkt der Erde zur Gänze. Betrachtet man die Milchstraße durch größere Teleskope  so steigt die Zahl der Sterne ins Unermessliche.

Will man allein den nächsten Fixstern erreichen, würde man vier Jahre benötigen - vorausgesetzt, man reist mit Lichtgeschwindigkeit. Der Rand der Milchstraße aber ist sogar 20.000 Lichtjahre von der Sonne entfernt.

Sternenleben

Sterne werden geboren, werden älter und irgendwann einmal sterben sie. Das Leben eines Sternes dauert viele Milliarden Jahre. Ein Stern wie unsere Sonne kann etwa zehn Milliarden Jahre alt werden. Die Sonne ist zirka fünf Milliarden Jahre alt.

In eine Sonnen-Protoburanz fliegen ...

Hier siehst du die Korona und unten links eine dicke Sonnenprotuberanz.

Bevor aber ein Stern stirbt verändert er sein Aussehen. Zuerst bläht er sich auf, wird orange und dann rot. Kurz vor seinem Tod verliert er seine rote Hülle und verwandelt sich in einen planetarischen Nebel. Aus dem planetarischen Nebel entwickelt sich ein weißer Zwerg, der nur noch wenig Kraft hat.

Nach einiger Zeit bleibt nur noch ein toter schwarzer Zwerg übrig. Der Stern ist gestorben.

Sternschnuppen

Tausende von Sternschnuppen

bedeuten für viele Menschen Glück. Sternschnuppen sind kleine Gesteinsbrocken, die sich auf ihren Flug stark erhitzen und bei dem Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen. So eine Sternschnuppe ist nicht größer als ein Stecknadelkopf. In jeder Stunde kannst du etliche entdecken. Wenn du eine Sternschnuppe am Himmel siehst, darfst du dir etwas wünschen!

 

    

Sternarten

Riesen - und Zwergsterne:

Die größten Riesensterne sind bis zu 200 mal größer als die Sonne. Die roten Zwergsterne sind aber nur halb so groß wie die Sonne.

Hubble Aufnahme  

Hier siehst du einen Kugelsternhaufen. In ihm sind ca. 100 000 Sterne vorhanden. Hier sieht man rote und weiße Zwergsterne.

 

Sternhaufen:

Die Sterne sind im Weltall nicht gleichmäßig verteilt. An einigen Orten im All scharren sie sich zusammen - das sieht dann aus wie ein Sternhaufen.

Siebengestirn-Plejaden:

Das ist ein Sternhaufen, der aus tausenden von Sternen besteht. Siebengestirn heißt es deshalb, weil du mit bloßem Auge sieben der Sterne erkennen kannst.

Die Plejaden

Doppelsterne - Mehrfachsterne:

Manchmal stehen zwei oder mehrere Sterne dicht zusammen und umkreisen sich gegenseitig. man nennt sie Doppel - oder Mehrfachsterne.

Doppelstern mit Planet

Die Sonne ist jedoch ein Einfachstern.